Dr. med. B. Völker

Funktionsbereich Dermatohistopathologie und Elektronenmikroskopie

Leiter: Oberarzt Dr. med. Bernward Völker
  Tel.: 0511/ 9246-320
  Fax.: 0511/9246-201
  e-mail: b.voelker@hautklinik-linden.de

Vertreter: Dr. med. Roland Blum
  Tel.: 0511/ 9246-226
Sekretariat/ Schreibbüro: Fr. Dobberstein, Fr. Mietzner, Fr. Twachtmann
  Tel.: 0511/ 9246-297
  Fax.: 0511/ 9246-225
Labor: Fr. Muth (leitende MTA), Fr. Ramsch (Vertretung), Fr. Engelmann, Fr. Henkel, Fr. Wemheuer
  Tel.: 0511/9246-285

Dermatohistopathologisches Labor

Dieses Labor der Hautklinik bearbeitet und befundet Hautproben und Operationspräparate, die ambulant oder stationär in der Hautklinik entnommen werden oder als Einsendungen niedergelassener Kollegen oder anderer Krankenhäuser unsere Klinik erreichen. Unser dermatohistopathologisches Labor ist auf die Untersuchung von Hautpräparaten spezialisiert. Uns stehen die erforderlichen Färbetechniken einschließlich der Immunhistochemie umfangreich zur Verfügung. Für spezielle Fragestellungen sind DNA-Zytometrie und Elektronenmikroskopie von Bedeutung. Neben der standardmäßigen HE-(Hämatoxilin-Eosin)-Färbung werden insbesondere zur Routinediagnostik von inflammatorischen Dermatosen, erregerbedingten Erkrankungen, Ablagerungsdermatosen und stoffwechselbedingten Dermatosen zahlreiche Sonderfärbungen eingesetzt. >>> Färbungen
Die Immunhistologie findet ihren Einsatz in der Diagnostik von malignen und benignen Tumoren der Haut. Von besonderer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang die Untersuchung des Schildwächterlymphknoten in der Ausbreitungsdiagnostik des malignen Melanoms, die viel Erfahrung seitens der Untersucher voraussetzt, und einen wichtigen Stellenwert in der täglichen Routinediagnostik unseres dermatohistopathologischen Labors einnimmt.Eine Auswahl von derzeit im Gebrauch befindlichen Antikörpern s. unter Färbungen. LINKmitFärbungen Neben der Tumordiagnostik ergeben sich für die Immunhistologie aber noch zahlreiche weitere Einsatzfelder. Zu erwähnen ist die direkte Immunfluoreszenzmikroskopie als Untersuchungsverfahren, das in der Diagnostik von bullösen Dermatosen von ganz wesentlicher Bedeutung ist. Da in unserer Klinik zahlreiche Patienten mit Autoimmundermatosen betreut werden, kommt diesem Untersuchungsverfahren ein sehr hoher Stellenwert zu. Auch in der Einsendehistologie (Hinweise für Einsender) kann dieses Untersuchungsverfahren sinnvoll genutzt werden. Als Transportmedium für die Gewebeproben steht hier Michelpuffer zur Verfügung, so dass ein aufwändiger Transport in flüssigem Stickstoff oder mit Trockeneis nicht mehr erforderlich ist.
Fachübergreifende Fälle werden in enger Kooperation mit dem Pathologischen Institut im Nordstadtkrankenhaus (Leitung: Herr Professor Ostertag) und der Abteilung Pathologie der MHH (Leitung: Herr Professor Kreipe) bearbeitet. Ein enger fachlicher Austausch wird auch mit niedergelassenen Pathologen gepflegt. Seit 2004 besteht ein von der Ärztekammer Niedersachsen anerkannter Qualitätszirkel (Dermatopathologische Problemfälle), der interessierten Dermatologen und Pathologen offensteht (für Informationen oder Anmeldung zur Teilnahme am Qualitätszirkel mail an: b.voelker@hautklinik-linden.de). Es erfolgen außerdem regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen, die ebenfalls von der Ärztekammer Niedersachsen zertifiziert sind, an deren Gestaltung auch der Funktionsbereich Dermatohistopathologie und Elektronenmikroskopie beteiligt ist. Der Leiter des Funktionsbereichs Dermatohistopathologie und Elektronenmikroskopie ist eingebunden in die ADH (Arbeitsgemeinschaft dermatologische Histologie in der DDG) und führt die Zusatzbezeichnung Dermatohistologie. Er besitzt die volle 2-jährige Weiterbildungsermächtigung für den Erwerb dieser zusätzlichen Weiterbildung in der Dermatologie.

Hautklinik Linden · Ricklingerstr. 5 30449 Hannover · Tel. +49 511 9246-0 · Fax: +49 511 9246-234